Über den sicheren Umgang mit Blutkonserven
Der sichere Umgang mit Blutkonserven ist das Thema einer Fortbildungsveranstaltung am Donnerstag, 12. November, von 16.30 bis 18 Uhr im Hörsaal des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen.
Die sichere Versorgung mit Blutprodukten stellt das Gesundheitswesen angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend vor Herausforderungen. Welche Möglichkeiten sich daraus für die Transfusion von Blutkonserven ergeben und welche Anforderungen an eine sichere Durchführung zu stellen sind, erläutert Dr. Robert Deitenbeck, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Transfusionsmedizin des Blutspendedienst West I in Hagen, in einer Fortbildungsveranstaltung am Donnerstag, 12. November, von 16.30 bis 18 Uhr im Hörsaal des Diakonie Klinikums Jung-Stilling in Siegen (Wichernstraße 40, Gebäudeteil B, hinter dem Krankenhaus).
Im Mittelpunkt des Vortrags „Transfusionen von Erythrozytenkonzentraten – Kompatibilität im AB0- und Rhesussystem sowie rechtliche Aspekte“ stehen die Bedeutung der Blutgruppenkompatibilität und mögliche Anpassungen des praktischen Vorgehens vor dem Hintergrund einer zunehmend anspruchsvollen Versorgungslage. Dabei wird insbesondere die Frage beleuchtet, ob und unter welchen Voraussetzungen der Rhesusfaktor künftig eine nachrangige Rolle bei der Auswahl von Erythrozytenkonzentraten spielen könnte. Neben den medizinischen Grundlagen stehen konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Praxis sowie die maßgeblichen rechtlichen Aspekte im Fokus. Die Fortbildung richtet sich vorrangig an transfundierende Ärzte und wurde der Ärztekammer Westfalen-Lippe zur Zertifizierung vorgelegt. Darüber hinaus sind auch Pflegefachkräfte, Medizinische Technologen (MTAs), Medizinische Fachangestellte (MFAs) sowie alle weiteren Interessierten zu dem Vortrag herzlich eingeladen.
Um Anmeldung wird gebeten beim Fortbildungszentrum der Diakonie in Südwestfalen unter Tel. 0271/333 64 81 oder per E-Mail an fortbildung@diakonie-sw.de.
