Schließtage der Kita

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In unserer Kita gibt es auf 1100 Quadratmetern Platz für 95 Mädchen und Jungen. In fünf Gruppen werden Kinder von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut.

Praxisnah, vielfältig, bereichernd

19.08.2025

Moderne Technik, praktische Übungen und Medizin zum Anfassen - das alles konnten Studierende der Universität Bonn jetzt am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen erleben.

Von Künstlicher Intelligenz im OP-Saal über Kinesiotapes und vegetarisches Kochen bis hin zu Selbstverteidigung, den Umgang mit Extremsituationen und einer Nachtwanderung mit Extremsportlegende Joey Kelly: Eine Wahlfachwoche für Medizinstudierende der Universität Bonn bot insbesondere mit den Stationen in Siegen wertvolle Impulse und unmittelbare Einblicke in den Berufsalltag.

 

Ein Höhepunkt war der Kurs zum Kinesiotaping unter Leitung von Privatdozentin Dr. Anne Carolus im Pflegebildungszentrum des Diakonie Klinikums Jung-Stilling. Die Studierenden erfuhren, wie die bunten Tapes in der Praxis vielfach eingesetzt werden – etwa zur Unterstützung von Muskeln und Gelenken oder zur Linderung von Schmerzen. „Das Tapen wird von Patienten sehr gut angenommen, gerade in Situationen, in denen eine Operation nicht möglich oder nicht mehr sinnvoll ist“, erklärte die leitende Oberärztin.

 

Im Anschluss daran ging es kulinarisch weiter: In der Cafeteria-Küche der Uni Siegen wurde gemeinsam ein vegetarisches Menü zubereitet. Küchenchef Sebastian Deuster betonte mit einem Augenzwinkern: „Wer im OP klar denken will, muss auch gut essen.“

 

Zuvor waren die angehenden Mediziner im Diakonie Klinikum Jung-Stilling in die Welt der Künstlichen Intelligenz in der Neurochirurgie eingetaucht. Unter Leitung von Oberarzt Dr. Murat Yavuz wurde demonstriert, wie KI bereits heute millimetergenaue 3-D-Modelle des Gehirns erstellt, pathologische Strukturen sichtbar werden lässt und als Augmented Reality in den Operationssaal projiziert. „Die Technik hilft uns, Risiken zu minimieren und Operationen planbar und damit sicherer zu machen“, betonte Dr. Yavuz.

 

Ärzte sehen sich im Berufsalltag häufig Extremsituationen gegenüber. Im Rahmen eines Kurses wurden die Studierenden auf den Umgang damit vorbereitet. Nach praxisnahen Deeskalationsübungen folgte ein intensives Krav-Maga-Training. Das moderne israelische Selbstverteidigungssystem vereint effiziente Schlag-, Tritt- und Grifftechniken sowie Hebelfertigkeiten und Bodenkampf. Dabei gilt es stets, Gewalt durch vorbeugendes Verhalten zu verhindern oder ihr aus dem Weg zu gehen. Trainerin Nina Weyand machte deutlich: „Unser Ziel ist, dass die Teilnehmenden im Ernstfall automatisch richtig reagieren – egal, wie groß der Gegner ist.“

 

Auch an den weiteren Veranstaltungsorten Bonn, Lohmar und Bochum erwartete die Studierenden ein abwechslungsreiches Programm: von sanfter Medizin und Lasertechnologien über Medizinrecht bis hin zu einer Nachtwanderung mit Outdoor-Übernachtung mit dem Extremsportler Joey Kelly.

 

Die inhaltliche Verantwortung für das Programm lag bei Professor Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling, das als akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Bonn maßgeblich zur praxisnahen medizinischen Ausbildung beiträgt.

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