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4. Siegerländer Reflux-Tag: Infos aus erster Hand

09.04.2019

Sodbrennen ist eine Volkskrankheit. Dieses Signal soll vom vierten Siegener Reflux-Tag am Mittwoch, 10. April, um 16 Uhr im Hotel Pfeffermühle Siegen ausgehen, zu dem das Reflux-Zentrum Siegerland Interessierte einlädt.

Der Reflux-Tag ist dabei die zentrale Informationsplattform rund um die Erkrankung, von der 20 Prozent der Bevölkerung betroffen sind.

Dass ständiges Sodbrennen längst ein Massenphänomen ist, zeigt die große Resonanz, die das Reflux-Zentrum Siegerland seit seiner Gründung vor über fünf Jahren erfährt. Viele Patienten suchten seitdem das Zentrum auf der Lipper Höhe auf und brachten nicht selten eine langwierige Leidensgeschichte mit: „Brennende, stechende Schmerzen vom Hals bis zum Magen, Schluckstörungen, chronischer Husten, Räuspern, Schleimbildung im Rachenraum oder Aufstoßen – dies sind nur einige der Beschwerden, die auf eine Reflux-Erkrankung hindeuten“, beschreibt Prof. Dr. Joachim Labenz, Medizinischer Direktor des Diakonie-Klinikums Siegen, die äußeren Zeichen der Erkrankung, die sich letztendlich auch im gesamten Wesen des Patienten „einbrennt“. Er hatte mit seinem Chefarzt-Kollegen Prof. Dr. Willeke aus dem St. Marien-Krankenhaus Siegen das Reflux-Zentrum Siegerland aus der Taufe gehoben. „Diese Erkrankung ist nicht nach dem Motto „Pille rein, Schmerzen weg“ zu behandeln“, sagt Dr. Daniela-Patricia Borkenstein, Sektionsleiterin Innere Medizin im Diakonie-Klinikum und Referentin beim Reflux-Tag. Ein stark ausdifferenziertes Spektrum  an Möglichkeiten bei der Behandlung tue sich auf.

 

Dr. Gisela Labenz, niedergelassene Ärztin und Mitgründerin des Zentrums, sieht dann auch den ganzen Menschen  im Mittelpunkt der Untersuchung: „Eine genaue Diagnostik ist wichtig, denn einige Beschwerden würden zunächst einmal nicht mit einer Reflux-Erkrankung in Verbindung gebracht. Sie treten sogar während der Schlafperioden auf und werden als Herzleiden fehlgedeutet.“ Die Ärztin und Ernährungsexpertin verweist dann auch auf mehrere hundert Patientenberichte, die bereits in der kurzen Geschichte des Zentrums gesammelt werden konnten und stellt mit etwas Stolz fest: „Unser Reflux-Zentrum ist eine einmalige ‚Erfolgsstory‘ insbesondere für die betroffenen Patienten.“ Und Prof. (Saitama Med. Univ.) Dr. Dietmar Stephan, Mitgründer des Zentrums und Leiter Minimal-invasive und robotische Chirurgie im St. Marien-Krankenhaus Siegen, pflichtet ihr bei: „In Deutschland und anderen europäischen Ländern haben Nachahmer unsere Erfolge bereits erkannt und sehen unser Zentrum als Blaupause. Mehrere Workshops mit Medizinern aus ganz Deutschland haben bereits stattgefunden.“

Schließlich zeige das Zentrum auch, dass es um die Zusammenarbeit der Siegener Kliniken besser bestellt sei, wie es oft wahrgenommen werde. „Im Reflux-Zentrum steht der Mensch mit seiner Krankheitsgeschichte im Mittelpunkt. Dem ordnet sich alles unter“, so die Veranstalter unisono.

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