2000 Euro fürs Café Patchwork und Ev. Hospiz Siegerland
Eine Spende von jeweils 1000 Euro haben das Siegener Café Patchwork und das Ev. Hospiz Siegerland von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Siegen-Olpe-Wittgenstein und von den Sportfreunden Siegen erhalten. Beide organisierten im Dezember das erste Siegener Weihnachtssingen im Leimbachstadion, bei dem 2400 Besucher die Tribüne füllten. Sie lauschten traditionellen sowie modernen Weihnachtsliedern und sangen mit. Bei der Veranstaltung kam ein finanzieller Überschuss aus Eintrittspreisen, Spenden der Gäste und dem Verkauf von Speisen und Getränken zusammen. Nun wurde das Geld für gute Zwecke eingesetzt.
Für die Spendenübergabe kamen Vertreter der Diakonie in Südwestfalen und des Ev. Hospizes Siegerland mit den Veranstaltern an dem Ort zusammen, wo auch das Weihnachtssingen stattfand. Groß war die Freude bei Letzteren, dass sie mit der Spende Gutes tun können, denn: „Das Leben hält auch Schattenseiten bereit. Deshalb sind uns soziale Projekte wichtig“, betonte Roland Schöler, Vorstandsvorsitzender der Sportfreunde Siegen. Den Organisatoren war es ein Anliegen, das Café Patchwork als Einrichtung der Wohnungslosenhilfe der Diakonie in Südwestfalen zu unterstützen. Darüber freute sich der theologische Geschäftsführer Pfarrer Jörn Contag: „Danke für dieses besondere Engagement. Das Geld können wir ideal für Projekte nutzen und damit auch Kosten für den laufenden Betrieb decken.“ Für ebenfalls 1000 Euro bedankte sich Burkhard Kölsch, Leiter des Ev. Hospizes Siegerland: „Die Spende möchten wir gerne für den Eigenanteil der Einrichtung und für einen neuen Pflegehilfe-Lift einsetzen.“
Während sich die Mitglieder des Fußballvereins beim Weihnachtssingen um die Bewirtung der Gäste kümmerten, war die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen für den Programmablauf verantwortlich. Pfarrer Ralf Prange von der Ev. Christus-Kirchengemeinde Siegen: „Wir hielten den Eintrittspreis absichtlich gering, um so viele Gäste wie möglich zu erreichen.“
